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"Free Willy" - Keiko
Die Tatsachenberichte über den Berühmtesten Schwertwal - Keiko -
werden nun zu einer Geschichte.
Denn am 12.12.03 erreichte uns Traurige Nachricht, das Keiko
in Norwegen an einer Lungenentzündung gestorben ist.
Diese Meldung hat mich sehr traurig gemacht, denn ich habe die Auswilderung von
Keiko sehr genau verfolgt. Es ist sehr, sehr Schade zu sehen, das die Auswilderung
von Keiko nicht gelungen ist.
Leider war dies irgendwie vorprogrammiert, denn Keiko war zu lange gefangen.
Doch einen Trost gibt es und das ist die Tatsache, zu
wissen, das er wenigstens einige Monate keine Betonwand vor Augen hatte.
Und ich hoffe das Keiko dazu beitragen wird, dass endlich ein Umdenken stattfinden
wird und
nicht noch mehr Tiere gefangen und eingesperrt werden. Man hätte ihn einfach dort lassen
sollen wo er hingehörte - in Freiheit!
Tiere wie Keiko, Corky und wie sie alle heißen, gehören nicht in ein Betonbecken!
Ganz frei werden alle Wale und Delfine wohl nie wieder sein können, denn das offene Meer kennen diese Tiere nicht
mehr. Deshalb kann eine Auswilderung nur teilweise statt finden, sie müssen
weiterhin von Menschen begleitet werden.
Es wäre schön wenn Sie aus den Betonbecken raus kommen würden und nahe Ihrer Heimat ein neues Zuhause finden könnten aber auch dort brauchen sie trotz allem
weiterhin Menschen um sich, die weiterhin für sie da sind, nur so
können sie noch viele Jahre überleben. Das Beispiel Keiko zeigt das sie es nicht mehr alleine schaffen können. Doch leider sind solche Projekte zu teuer und kaum durchführbar.
Was ich mir wünsche ist, das keine Nachzuchten mehr gelingen und keine Wildfänge mehr in Betonbecken landen.
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