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Bericht gegen das Delfinarium im Nürnberger Tiergarten!

Bitte macht Euch ein Bild von der Situation und entscheidet selbst darüber, ob man dafür oder dagegen sein sollte.

Der Verein Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V. unterstützt das BÜRGERBEGEHREN IN NÜRNBERG

zur langfristigen Schließung des Delfinarium Freiheit für Delfine oder denken Sie Delfinarien sind Orte des harmlosen Vergnügens?

Situation in Nürnberg

Mit den zusätzlich von anderen Institutionen erworbenen, sowie in Nürnberg geborenen Tieren, ergibt sich folgendes Bild: Im Nürnberger Delfinarium sind seit 1971 von 31 erfassten Tieren 22 Tiere- keineswegs an Altersschwäche- sondern vorwiegend an Infektionen, Entzündungen und anderen Krankheiten gestorben, die 4 bekannten Totgeburten nicht mitgerechnet. Die letzten Toten waren: 1993 "Evita", gestorben an Hautkrebs, 1996 "Juan", gestorben an Hautentzündung und 1998 "Emy", gestorben an Herzversagen bei dem Versuch, ihr ertrinkendes Baby zu retten. Im Nürnberger Delfinarium leben zur Zeit noch 7 große Tümmler.

5 Tiere sind Wildfänge, 2 sind Nachzuchten. Insgesamt kamen mindestens 15 ursprünglich in freier Wildbahn gefangene große Tümmler, sowie 7 vom Aussterben bedrohte Guayana-Delfine, die irrtümlicherweise für Tümmler gehalten wurden, nach Nürnberg. Hinter jedem gefangenen Tier, welches das traumatische Erlebnis des Fangs und den qualvollen Transport überlebt hat, verbirgt sich die mehrfache Anzahl von daran Zugrundegegangenen Tieren. Zudem spielt sich die Wildfangbeschaffung in einem Bereich zwischen Legalität und Illegalität ab.

So kaufte z.B. Nürnberg 1991 trotz weltweiter Proteste die 1990 vor Kuba gefangenen Delfine Emy und Jenny von einem äußerst umstrittenen Schweizer Delfinhändler. Die Tiere waren eine Zeitlang in dessen Delfinariumsbetrieb mit angeschlossener Diskothek untergebracht, um dann nicht mehr als Wildfänge zu gelten. Aus der Betriebsabrechnung des Nürnberger Tiergartens 1998 wird ersichtlich, dass lediglich 48,9% der Unterhaltskosten für das Delfinarium durch Eintrittsgelder gedeckt wurden, über 1 Million DM mussten die Nürnberger Steuerzahler aufbringen. 40% der gesamten Tierarztkosten des Tiergartens entfielen auf das Delfinarium. Der Einkauf von Emy und Jenny im Jahre 1991 kostete 185.000 DM, der im gleichen Jahr erfolgte Erweiterungsbau des Delfinariums verschlang weitere 6 Millionen DM.

Quelle: http://tierschutz-straubing.de

 

 
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