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Zwischen 1760 und 1870 machte die Walfangindustrie immer weitere Fortschritte,
sie erfanden mit Dampf angetriebene schnelle Walfangbote und zeitgleich eine
Harpunengranate die mit einer Kanone abgefeuert wurde, und somit begann die Jagd
auf die schnell schwimmenden Furchenwale.
Etwa um 1900 gab es dann die schwimmenden Walkochereien, das zur Folge hatte,
dass die großen Walbestände der antarktischen Gewässer zum Opfer
fielen. Da das Fleisch der Wale bereits an Bord verarbeitet werden konnte. Und so
drangen die Walfänger bis in die antarktischen Gewässer vor.
Wobei um 1907 noch rund 2000 Wale in der Antarktis getötet wurden, stieg
die Zahl 1938 bereits auf 46 000 Wale an.
Bis 1946 hat man die Wale mit allen Möglichkeiten die es gab gefangen,
gequält und getötet. Ohne Einschränkungen wurden die Wale in allen
Möglichen Gebieten fast ausgerottet.
Doch nun wurde die Internationale Walfangkommission (IWC) gegründet und somit der
unwillkürlichen Jagd ein Riegel vorgeschoben.
Die Kommission ergriff einige Maßnahmen, die beschlossen den Schutz der Jungtiere,
der Weibchen und ihrer Babys, sie legten Fangquoten fest, richteten Reservate ein und
erarbeitete einen vollständigen Schutz der am meisten bedrohten Arten.
Norwegen, Japan, Island und die UdSSR führten aber Ihre intensive Jagd fort.
Da die antarktischen Walbestände zu Ende gingen und das Walöl einen
großen Preisverfall aufwies, gaben immer mehr Länder den Walfang auf.
1969 waren dann nur noch Japan und die Sowjetunion in den antarktischen
Gewässern im Walfang tätig. Wobei sich Japan bis heute auf dem Markt
behaupten kann, da der Verzehr von Walfleisch bis heute noch ein großes
Geschäft bedeutet, so ist der Grund der UdSSR wohl in geostrategischen
Gründen zu suchen.
In den Siebziger Jahre übte Greenpeace, WWF und die Fondation Cousteau
einen ständigen Druck auf die Walfangkommission aus.
1971 setzte die Walfangkommission den Blau - und den Buckelwal auf der Liste
der bedrohten Arten.
1973 betrug der weltweite Walfang um die 32 000 Tiere, 1974 kam auch der
Finnwal auf die Liste und somit ging der Walfang 1976 auf 22 000 Tiere zurück.
1982 wurde durch die IWC eine absolute Aussetzung des kommerziellen Walfangs
beschlossen und man setzte die Fangquoten auf Null. Es wurde ein Moratorium
unterzeichnet.
Einige Länder durften aber zu „wissenschaftlichen Zwecken“ Wale fangen,
allerdings sind auch hier Fangquoten festgelegt.
Die Produkte die durch die verschleierte Methode gefangen wurden, kamen aber verbotener
Weise ganz normal in den Verkauf.
Einige große Nationen, die zur Walfangkommission gehören, jagen weiterhin
durch Söldnerflotten anderer Länder weiter.
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