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Walfang!

Der Walfang geht sehr weit in die Vergangenheit zurück, genau lies sich das Jahr von mir nicht feststellen, da man in verschiedenen Büchern verschiedene Jahreszahlen beschreibt. Die ersten Informationen die ich gefunden habe, gehen in die "Steinzeit" zurück, dort schätze man wohl zuerst die gestrandeten Wale und bediente sich hier an dem Fleisch der Wale. Die "Eskimovölker" machten Jagd auf Wale sobald sie den Speer erfunden hatten und in Nordspanien fingen die "Basken" an Jagd auf die kleinen und auch langsam schwimmenden Arten der Wale zu machen.

Dies fand folgendermaßen statt:

Sie bauten sich Aussichtstürme um die Wale von Land aus genau auszumachen. Sobald sie die Wale entdeckt hatten, fuhren kleine Boote los um die Wale in Buchten zu treiben, dort wurden sie dann in Massen abgeschlachtet. Zuerst beschränkten sich die Basken auf den Golf von Biskaya bis nach Nordkapern, doch es dauerte nicht lange und der Fang wurde ausgebaut. Ungefähr im 16. Jahrhundert bauten sie sich große Walfangschiffe und wagten sich deshalb immer tiefer in den Atlantik, um Jagd auf große Wale zu machen. Das Gebiet erweiterte sich bis in den hohen Norden bei Neufundland und Spitzbergen. Die Basken brachten die Wale in Spitzbergen dann auch an Land und verarbeiteten sie dort. Jede am Walfang beteiligte Gemeinde besaß damals eine Tranbrennerei. Aus dem Speck brannte man Tran den man zuerst für Beleuchtungszwecke und als Schmierstoff einsetzte, später hatte er dann auch seine Verwendung in Seifen und Farben. Tran und Walbarten wurden in Fässern nach Hause geschickt. Um 1610 kam die erste englische Moskovy Company (Walfang-Expedition) nach Spitzbergen.

Wenig später folgten Schiffe aus Norwegen, Frankreich, Holland, Dänemark, Portugal und Deutschland und drängten schnell die Basken aus dem Geschäft, sie waren dann nur noch auf längere Zeit tätig um den ungeübten Menschen den Walfang näher zu bringen. Es begann ein Kampf um den Walbestand und den gewannen die Holländer durch die hohe Anzahl ihrer Schiffe und den Bau einer Walfangstadt auf Spitzbergen. Doch der Bestand des Nordkapers ging sehr schnell dem Ende zu. Und so war bereits 1820 die Ausbeute in Spitzbergen erschöpft.

Zeitgleich begann deshalb der Fang in Grönland, doch auch dort wurde der Bestand des Grönlandwals sehr schnell reduziert.

1690 setzte die englische Regierung sowohl im eigenen Land als auch in allen anderen Kolonien, Prämien auf den Walfang aus um diesen anzukurbeln. So begann der amerikanische Walfang, dies fand in Form von landgestützten Fangbooten statt, der bis 1702 dauerte. Zu diesem Zeitpunkt stieß ein Mann Namens C. Hussey nach einem Sturm auf eine Herde von Pottwalen, er tötete einen und brachte ihn mit nach Hause und wurde dadurch sehr reich. So begann in Amerika der Hochseewalfang und es war bis 1715, 6 Walfangschiffe unterwegs die Jagd auf den Glattwal machten. Nachdem der Glattwalbestand zurückging, wuchsen die Anzahl der Schiffe und man machte auch jagt auf den Pottwal und Buckelwal.

 

 
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