Daraufhin hat sich die Zahl der Beifangrate im Ostpazifik seit 1990 um ungefähr
90% auf unter 3 000 Delfine verringert (Stand 1996).
Oftmals halten Fischer die Wale und Delfine auch für eine Art "Konkurrenz"
was die Fischerei angeht, sie fürchten um Ihre Ausbeute. Wer ist jetzt hier
wessen "Konkurrenz"?
Um die Oberhand zu behalten, gingen die Fischer im Nordatlantik oft mit Harpunen und
Gewehren zum Fischen um die störenden Futterkonkurrenten zu beseitigen.
Denn sie haben festgestellt, das die Heringe ihr Überwinterungsgebiet bei Island
verließen, um sich in nach Nordwestnorwegen zu begeben und dabei beobachteten sie,
das der Schwertwal sich dieser Wanderbewegung angeschlossen hatte.
Erst als das Land das Moratorium unterschrieben hatte, ließen sie ihre Waffen zu Hause.
Allerdings verstärkt sich zu diesem Zeitpunkt der Druck wieder, die Jagd auf Waltiere wieder
aufzunehmen. Skandinavische Wissenschaftler versuchen nun anhand von Fallstudien zu erklären,
das die Schwertwale keinen Einfluss auf das Fangergebnis der Heringe hat.
Traurig das verschieden Länder es einfach nicht begreifen wollen, wie zum Beispiel
Frankreich oder Italien, sind diese sonst so öffentlich gut auf die Entdeckung der
Unterwasserwelt zu sprechen, so treiben sie heimlich still und leise die Fischerei voran
indem Sie sich über die Regulierungen hinwegsetzen und benutzen sogar immer längere
Treibnetze für den Fischfang, obwohl dies ausdrücklich abzulehnen ist.
Es gibt aber auch ein wenig positives zu berichten, denn andere Länder wie zum Beispiel
Kanada, sie haben ein Projekt ins Leben gerufen um den Kleinen Tümmler zu schützen.
Oder auch Neuseeland, sie haben die Verwendung von Netzen in den Gebieten reduziert in denen
der seltene Hector Delfin lebt und Mexiko hat ähnliches für den Golftümmler und
weitere Delfinarten getan.
Wenn es auch nicht völlig verhindert das Waltiere
immer noch als Beifang in den Netzen landen, so ist es jedoch schön mitzubekommen, das sich
doch einige Menschen Gedanken machen und Handeln, statt nur zu reden.
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